Games Awards

Viele der von uns angebotenen Spiele haben Auszeichnungen bzw. Spielepreise gewonnen. Hier können Sie sich einen Überblick verschaffen:
 
  • spiel gut
  • As d’Or Jeu de l’Année
  • Mensa Select 
  • International Gamers Award
  • Japan Boardgame Prize
 
spiel gut

50 Jahre spiel gut Spielzeug

Der Verein spiel gut Arbeitsausschuß Kinderspiel + Spielzeug e. V. mit Sitz in Ulm testet und bewertet Spielzeug. Darüber hinaus informiert er über die Bedeutung des Spielens für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern.

Der Arbeitsausschuss besteht aus etwa 40 Fachleuten aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Medizin, Design, Technik, Umweltschutz und anderen Berufsgruppen. Ihre Gemeinsamkeit ist das besondere Interesse am Kinderspiel, am Spielzeug und an der Spielpädagogik. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

In regelmäßigen Jurysitzungen beschäftigen sie sich mit der Auswahl und Empfehlung von gutem Spielzeug. Die einzelnen Spielwaren werden mit Kindern erprobt und nach strengen Kriterien bewertet und ausgezeichnet. Die Hersteller können ihre positiv beurteilten Produkte mit dem Siegel spiel gut kennzeichnen. Damit haben die Verbraucher eine Orientierung bei der Spielzeugauswahl. Das Signet spiel gut ist die einzige pädagogisch orientierte Designauszeichnung.

Durch Publikationen, Vorträge, Ausstellungen und Medienbeiträge informiert der Verein über seine interdisziplinär erarbeiteten Ergebnisse. Auch zu gesellschaftlichen Veränderungen wie der Zunahme von Computerspielen nehmen seine Mitglieder kritisch Stellung.

spiel gut finanziert sich in erster Linie durch den Verkauf von Büchern. Darüber hinaus unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Begutachtungsarbeit.

Die Unabhängigkeit von Spielzeugherstellern und Spielzeughändlern gilt als einer der wichtigsten Grundsätze des Vereins.

Vorgeschichte

Die Idee zu einer Ausstellung von „Schönem Spielzeug“ entstand 1954 im Ulmer Museum. Herbert Pée, der damalige Leiter des Museums veranstaltete Anfang der 50er Jahre schon Gebrauchsgüter-Ausstellungen mit Möbeln, Küchen und Haushaltsgeräten. Frau Pée machte die Führungen und so ist heute nicht mehr ganz klar, ob es ihre oder seine Idee war, vor Weihnachten auch eine Ausstellung mit schönem Spielzeug zu machen.

Zu dieser Zeit gab es eine Arbeitsgemeinschaft „Das richtige Spielzeug im technischen Zeitalter“ an der Volkshochschule Ulm, die der Jurist und Spielzeughersteller Roderich Graf Thun ins Leben gerufen hatte. Diese Gruppe hatte schon 12 Grundsätze für die Beurteilung von Spielzeug entwickelt.

Nach diesen Grundsätzen suchte hauptsächlich Frau Pée in Katalogen und Spielzeuggeschäften Spielzeug für die Ausstellung aus.

Die Notwendigkeit, neben der Spielzeugpräsentation auch eine Beratung anzubieten lag auf der Hand, deshalb wurde am Tag der Ausstellungseröffnung am 28. November 1954 der „Arbeitsausschuß Gutes Spielzeug e.V.“ mit Sitz im Ulmer Museum gegründet. Es gab auch keinen Ausstellungskatalog, sondern einen Ratgeber:
„Gutes Spielzeug – Kleines Handbuch für die richtige Wahl“ und schon im Januar 1955 wurden die ersten Auszeichnungen für gutes Spielzeug vergeben. Das stetig wachsende Spielzeugangebot machte eine Ergänzung des Handbuchs notwendig. So erschien im selben Jahr das „Verzeichnis des spiel gut ausgezeichneten Spielzeugs. Aus dem Handbuch ist inzwischen das Buch „Vom Spielzeug und vom Spielen“. geworden, das Verzeichnis wurde alle 2 Jahre überarbeitet und heißt heute „Das Spielzeugbuch – 25. Verzeichnis des spiel gut ausgezeichneten Spielzeugs“. Das Verzeichnis ist inzwischen auch als CD-Rom erhältlich.

Die Ausstellung von 1954 war von Anfang an als Wanderausstellung konzipiert. Die Abteilung „Visuelle Gestaltung“ der Ulmer Hochschule für Gestaltung unter der Leitung von Otl Aicher entwarf ein dafür geeignetes Präsentationssystem.

Durch die Beteiligung von Otl Aicher, war diese Ausstellung praktisch ein Gemeinschaftsprojekt des Museums, der Volkshochschule und der Hochschule für Gestaltung in Ulm.

Die Mitglieder des neu gegründeten Vereins verband neben dem Interesse am Kinderspiel die Sorge um neue Tendenzen auf dem Spielzeugmarkt und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder.

Schon damals waren es die technischen Gags, die Sorgen machten. Hersteller und Händler überschütteten die Kinder mit Sachen, die nur zum Zuschauen geeignet waren.

Mit der Auswahl der Mitglieder aus verschiedenen Fachrichtungen wurden auch die bis heute gültigen Grundsätze des Arbeitsausschuß spiel gut festgeschrieben:
Unabhängigkeit von Spielwarenindustrie und -handel
Interdisziplinäre Zusammensetzung der Mitglieder
Sachverstand aus Wissenschaft und Praxis

Die Ziele des Vereins waren und sind noch heute:
  • Verständnis für die Bedeutung des Spielens in der Öffentlichkeit fördern
  • Gutes Spielzeug fördern
  • Verbraucher beraten
  • Spielzeug Gutachten durch Erprobung und die Vergabe eines Gütezeichens: das "spiel gut" Siegel

 

 
As d’Or Jeu de l’Année

Der As d’Or (Golden Ace) ist seit 1989 ein französischer Kritikerpreis für Gesellschaftsspiele und wird von der Jury auf dem Spiele Festival (Festival International des Jeux) in Cannes, Frankreich überreicht.

Von 1989 bis 2003 wies eine Jury aus Journalisten goldene Asse den Spielen die von Ihren Autoren in den einzelnen Kategorien präsentiert worden zu. Als spezial Preis wurde dem besten Spiel aller Kategorien der Super As d’Or überreicht.

2004 wurde der Auswahlprozess geändert um der Jury mehr Autonomiät zu geben. Es wurden 10 Nominierte Spiele angekündigt wovon nur noch ein einziges den As d’Or erhielt.

2005 fusionierte der Preis mit dem Jeu de l’Année. Man entschied sich dafür, dass der Preis nach dem Jahr der Vergabe statt dem Jahrgang der Spielpublikation genannt werden sollte. 2005 wurde der erste As d’Or Jeu de l’Année vergeben.

 

 
Mensa Select
Mensa Select ist ein US-amerikanischer Spielepreis für Brett-, Karten- und Rollenspiele, der von der amerikanischen Sektion des Verbandes Mensa International vergeben wird. Jedes Jahr wird dieser Preis fünf Spielen im Mind Games-Wettbewerb verliehen, die sich durch besondere intellektuelle Herausforderungen auszeichnen.

American Mensa hat auch den Zweck, die geistigen Fähigkeiten ihrer Mitglieder anzuregen und Gelegenheiten zum intellektuellen und sozialen Austausch untereinander zu fördern. Deswegen entspricht die Auswahl solcher Spiele diesem Zweck. Die Preisträger werden als solche auf der Verpackung und in der Werbung gekennzeichnet und in Buch- und Spieleläden in den USA findet sich oft ein Regal von Mensa-Select-Spielen.

Obwohl der Preis schon seit 1990 existiert, wird er erst seit 1996 quasi-demokratisch vergeben. Die ersten sechs Jahre wurden die Mensa-Select-Preisträger von einem Komitee in New York City ausgewählt. Seit 1996 treffen sich jährlich Hunderte von Mensa Mitgliedern bei Mind Games, einem Event, das jährlich stattfindet. Jeder Spieler spielt mindestens 30 der von den Spielverlagen eingereichten Spielen. Am Ende dieses Treffens wählt jeder seine Favoriten. Die fünf beliebtesten Spiele werden zu Mensa Select Preisträgern ernannt.
 

 
International Gamers Award

Der International Gamers Award (früher Gamers Choice Award) ist ein seit dem Jahr 2000 jährlich vergebener Spielepreis.

Es werden drei Preise vergeben, die Unterteilung erfolgt dabei in die Kategorien Allgemeine Strategie- ("General Strategy") und Historische Simulationen ("Historical Simulations") oder Kriegsspiele. Die Allgemeinen Strategiespiele werden nochmals in "Multiplayer"- und "Two Player"-Spiele unterteilt. Teilweise überlappen sich die Kategorien, so konnte Twilight Struggle 2006 sowohl in der Kategorie "General Strategy, 2-Player" als auch der Kategorie "Historical Simulations" zu gewinnen.

Die Spiele müssen zwischen dem 1. Juli und 30. Juni (Strategiespiele) bzw. 1. Januar und 31. Dezember (Historische Simulationen) publiziert worden sein.

 

 
Japan Boardgame Prize

Der Japan Boardgame Prize ist ein seit 2002 von U-more vergebener Spielepreis. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben. Dabei gelten folgende Kriterien:

The Best Foreign Game for Beginners/Bestes ausländisches Spiel für Anfänger
Die Spielregeln sind relativ einfach, so dass jeder auch ohne Spielerfahrung sich schnell daran erfreuen kann, publiziert hauptsächlich zwischen Oktober des Vorjahres und September des jeweiligen Jahres und in Japan erhältlich.

The Best Advanced Game/Bestes Spiel für Fortgeschrittene
Die Regeln sind etwas anspruchsvoller, so dass sie vorwiegend für erfahrene Spieler gedacht sind, publiziert hauptsächlich zwischen Oktober des Vorjahres und September des jeweiligen Jahres und in Japan erhältlich.

The Best Childgame/Bestes Kinderspiel
Illustrationen und Komponenten sind für Kinder ausgelegt, es ist für Kinder unter 9 Jahren leicht zu spielen und bringt auch den Eltern Spielspaß, publiziert hauptsächlich zwischen Oktober des Vorjahres und September des jeweiligen Jahres und in Japan erhältlich.

The Best Japanese Game
Publiziert im entsprechenden Jahr in Japanischer Verpackung und verkauft in Japan. Die Spiele müssen nicht von japanischen Autoren stammen.

In jeder Kategorie können 3 Spiele gewählt werden. Abstimmen können Spieler per Internet oder Stimmkarte, die an 30 Spielkreise, Spieleläden und die 150 Mitglieder von U-more verschickt werden.


Back
connexxion24.com
Parse Time: 0.226s